Am 27.09.2017 besuchten die Klassen 6a und 6b der GOBS Neuenkirchen im Rahmen der „Naturpark- Schule“ den Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf. Die Grund- und Oberschule ist als zweite Schule in Niedersachsen als „Naturpark-Schule“ zertifiziert und hat dadurch eine nachhaltige Partnerschaft mit der Naturparkregion geschlossen.
Da die Schüler und Schülerinnen derzeit das Thema „Wirbeltiere“ im Biologieunterricht behandeln, lag der Fokus des außerschulischen Lernortes auf den wildlebenden Säugetieren und den Greifvögeln. Zeit für einen kurzen Abstecher bei den Fischen, Reptilien und Amphibien blieb aber auch, um alle Wirbeltierklassen zu sehen.
Zunächst stand eine geleitete Führung durch den Park auf dem Programm, bei der die Kinder einheimische und fremdländische Wildtiere aufsuchten, umfangreiche Informationen erhielten und einige der Tiere füttern und streicheln durften. Großes Interesse weckten vor allem die Bären, der Wolf und das zutrauliche Dammwild.
Im Anschluss an die Wildtiere besuchten die Schüler und Schülerinnen die Greifvogel- Flugshow. Erfahrene Falkner demonstrierten eine spektakuläre Vorführung mit Adlern, Falken, Bussarden und einer Eule – direkt über die Köpfe der Zuschauer hinweg.
Voll neuer und aufregender Eindrücke ging es zurück zur Schule und alle waren sich einig, dass es ein rundum gelungener Schulvormittag war, an dem alle wieder ein bisschen mehr über ihre Heimat erfahren durften.

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Kultusministerin Heiligenstadt überreicht Urkunde

Als zweite Schule in Niedersachsen ist die Neuenkirchener Grund- und Oberschule jetzt Naturpark-Schule. Mit dem Festakt am 07. September schließt sich nach monatelanger Vorbereitung nun der Kreis: Mit der Zertifizierung wird eine nachhaltige Partnerschaft mit der Naturparkregion geschlossen und damit auch der Zugang zu außerschulischen Lernorten (ALO) erleichtert. Dass es etwas Besonderes ist, Naturpark-Schule zu sein, zeigt sich an den zahlreichen Gästen, die gekommen waren, einschließlich der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.
Die Ministerin lobte das Engagement der Schule und hob in ihrer Rede besonders die Leistung der Klasse 3a von Lehrerin Sylvia Schmidt hervor, die mit einem Rollenspiel auf der Bühne die Verflechtung der Schule mit den ALO der Umgebung dargestellt hatte: „Ihr habt das super gut erklärt!“ Die Klasse zeigte in ihrer Aufführung, welche Kontakte sie bereits mit ALO der Umgebung hatte, es wurde über den Wilseder Berg, das „Entkusseln“ im Birkenmoor, den Besuch bei „unserer Heideameise“ Jörg Beck vom Deutschen Ameisen-Erlebnis-Zentrum im Walderlebnis Ehrhorn, vom Pietzmoor und der Alfred Toepfer Akademie in Schneverdingen auf Hof Möhr, vom Museumsdorf Hösseringen, dem Schulmuseum Insel und der Sprengeler Mühle berichtet.
Dass es keiner Überredungskunst der Schulleitung bedurfte und sich schnell ein vierköpfiges Lehrerteam fand, dass den Gedanken Naturparkschule aufgriff und in die Schulgemeinschaft trug, wundert Schulleiterin Eva Helbing nicht: „Bei uns in Neuenkirchen, umgeben von Heide, See und Moor, ist das Lernen rund um Natur und Kultur fester Bestandteil des Schulalltags.“
Das Vorbereitungsteam der Schule musste im Vorfeld der Zertifizierung seine Hausaufgaben machen: Alle bisher regelmäßig besuchten Bildungsstandorte mussten eruiert werden und mit Wünschen nach weiteren ALO abgeglichen und in die Schuleigenen Arbeitspläne für alle Jahrgänge implementiert werden. Auch der Naturpark-Schule Projektkoordinator Simon Hagmann vom Naturpark Lüneburger Heide war fleißig damit beschäftigt, passende Bildungspartner zu finden und Sponsoren für die Naturpark-Schule Neuenkirchen zu gewinnen Die Stiftung der Kreissparkasse Soltau, der Landkreis Heidekreis, die Gemeinde Neuenkirchen und ebenso der Schulförderverein unterstützen die Kooperation mit nicht unerheblichen Beiträgen zur Finanzierung. Den passenden Beitrag zum Ende des feierlichen Teils der Veranstaltung lieferten die Adressaten der Kooperation: die Schülerinnen und Schüler der gesamten 3. Jahrgangsstufe trugen das Lied „Wenn im Wald ein neuer Tag erwacht“ vor und ernteten damit nochmals den Applaus der Gäste.
Nach der Feierstunde ging es zum Schäferhof, einen wichtigen außerschulischer Lernort für die Schule: Der ist nicht nur Standort einer der größten Schnuckenherden, sondern bestens geeignet, „Verständnis für die Natur zu schaffen und so für noch mehr Bindung an die Heimat zu sorgen“, so Bürgermeister Carlos Brunkhorst.
Am Schäferhof führte Uschi Timm über das Gelände und berichtete viel rund um den Schäferhof. Auch hier beeindruckten drei Schüler die Ministerin durch ihr Können und Wissen rund um die Natur: Martin Lange (7a) erklärte fachmännisch historische Landmaschinen, Tjark-Ole Vesper (7a) bewies Sachkunde über typische Wirtschaftspflanzen der historischen Heidehöfe und Jonas Malow berichtete über die alljährlichen Pflanzungen des „Baum des Jahres“, was schon seit diversen Jahren durch eine Grundschulklasse der Neuenkirchener Schule erfolgt. Ein kleines Buffet mit typischen Produkten des Schäferhofes bildete den Abschluss der gelungenen Feier.

 

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Das hatten wir uns an der GOBS Neuenkirchen für dieses Schuljahr noch vorgenommen:
Mit den Ferienkindern aus der Region Gomel
einen Vormittag in unserer Schule gestalten!

Nachdem wir den letzten Transport unseres „Findevogels“ im Herbst 2016 durch große Spenden an Kinderkleidung unterstützen konnten, wollten wir unsere bundesweite Aktion „Sozialer Tag“ nun mit den Gästen aus der Tschernobylregion gestalten.
Zwanzig Kinder von 5 bis 12 Jahren und ihre Begleiterinnen verbrachten den Juni zur Erholung in Neuenkirchen. Mit den Betreuern des Findevogels konnten wir uns schnell auf einen Termin kurz vor den Sommerferien in der Schule einigen.
So warteten wir, 20 Schüler mit Lehrern, am Freitag, 16. Juni 2017 erwartungsvoll auf die Gäste. Wie werden wir uns verständigen können? Haben wir für jedes Alter ein passendes Angebot gefunden? Schmeckt ihnen unser Essen?

Wie sich dann bald zeigte, alles kein Problem: Nach einer Begrüßung durch Frau Helbing, übersetzt durch eine begleitende Dolmetscherin und unsere Lehrerin Frau Ferri, warteten Frau Zahn und Herr Guth in der Sporthalle. In einer 1:1-Partnerschaft waren die Regeln für Brennball, Feuer-Wasser-Kohle, Karottenziehen schnell erkannt und mit wachsendem Eifer und Freude gespielt.
Nach einer Erfrischung konnte zwischen farbigem Gestalten anspruchsvoller Tiermandalas mit Frau Ruhnke und Basteln einer Biene mit Frau Wölfert gewählt und anschließend getauscht werden.
Gemeinsames Singen und ein Abschlussspiel mit Frau van Yperen rundeten diesen Vormittag ab.

Viel zu schnell verging die Zeit bis zum Essen. Hier unterstützten die älteren Schüler beim Füllen der Hotdogs, die augenscheinlich genau den Geschmack getroffen hatten.

Die Gruß- und Dankesworte der örtlichen Koordinatorin Frau Hintze und einer Betreuerin (immer für alle sehr gut übersetzt!!) haben gleich zu einem „Das wiederholen wir im kommenden Jahr“ geführt.

Bei einigen Schülerinnen fiel der Abschied von unseren kleinen Gästen schon sichtlich schwer – Sprachbarrieren sind offensichtlich kein Hindernis für gegenseitige Sympathie.

Martina Rosebrock

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